Zum Hauptinhalt springen

Autor: Reset Production Team

Michael Jackson – die bewegte Biografie des King of Pop

Michael Jackson – die bewegte Biografie des King of Pop

MJ SLIDER AKTUELL 2026

Ein glitzernder, weißer Handschuh, der das Scheinwerferlicht reflektiert. Ein schwarzer Hut auf dem gesenkten Kopf, weiße Socken in glänzenden schwarzen Schuhen. Begeisterter Jubel, als er mit dem Moonwalk die Gesetze der Physik auszuhebeln scheint. Michael Jackson war der King of Pop – ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher Musiker und Künstler, der Menschen über Generationen hinweg in seinen Bann zog und die Musikwelt prägte wie kaum ein anderer. Doch wer war der Mann hinter dieser schillernden Persönlichkeit, das Phänomen MJ?

Am 23. April 2026 kommt „Michael“ in die Kinos. Dieser biografische Musikfilm zeigt das Leben von Michael Jackson, der von seinem tatsächlichen Neffen Jaafar Jackson verkörpert wird. Nicht nur sein außergewöhnliches künstlerisches Schaffen wird thematisiert, sondern auch die Rolle seines Vaters sowie die Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs. Der Film wird mit Spannung erwartet und könnte die bis heute andauernde Jackson-Mania erneut anfachen. Anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung des Biopics möchten wir einen Blick auf das Leben und die Karriere des legendären King of Pop werfen.

One Night Of MJ – die größten Hits des King of Pop live auf der Bühne. Erleben Sie die einzigartige Michael Jackson Tribute-Show in Deutschland – authentisch, mitreißend, atemberaubend!

Jetzt Tickets sichern

Der Weg zum Erfolg – von den Jackson 5 zum legendären King of Pop

Bereits im Alter von fünf Jahren steht Michael Jackson gemeinsam mit seinen Brüdern für Konzerte auf der Bühne. Sein Vater Joe Jackson hat Anfang der 60er-Jahre die Band Jackson 5 gegründet und treibt die Musikkarriere seiner Kinder unaufhaltsam voran. Neben der Schule beherrschen Proben und Auftritte das Leben der jungen Jackson-Brüder – unter der autoritären Hand des Vaters, der als gewalttätig gilt. Im Jahr 1969 bekommen die Jackson 5 den lang ersehnten Plattenvertrag bei Motown Records und mit „I Want You Back“ landet die Gruppe ihren ersten Nummer-1-Hit. Michael Jackson ist zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 11 Jahre alt.

Von da an nimmt die Karriere der jungen Musiker Fahrt auf. Weitere Nummer-1-Hits folgen, genau wie eine eigene Zeichentrickserie, in der der junge Michael sich selbst im Fernsehen sehen kann. Nicht lange danach beginnt MJ auch als Solokünstler Musik zu machen und veröffentlicht 1972 sein erstes Soloalbum „Got To Be There“, dessen Single-Auskopplung „Ben“ ihm erneut eine Nummer-1-Platzierung beschert. Michael Jacksons endgültiger Durchbruch ist das Album „Off The Wall“: Vier Singles landen in den Top 10 der US-Charts, darunter „Don’t Stop (‘Til You Get Enough)“.

Thriller & die Geburtsstunde des Moonwalks

Spätestens mit seinem spektakulären Auftritt bei „Motown 25: Yesterday, Today, Forever“, der TV-Show zum 25-jährigen Jubiläum des Labels im Jahr 1983, macht Michael Jackson sich zur Legende. Während seiner Performance von „Billie Jean“ zeigt er erstmals den berühmten Moonwalk.

Die Musikvideos zu „Billie Jean“ und „Beat It“ sowie der 16-minütige Videoclip zu „Thriller“ setzen völlig neue Maßstäbe, denn sie illustrieren nicht nur die Songs, sondern erzählen richtige Geschichten, was bislang in der Musikindustrie völlig unüblich war. Bis heute besitzen diese Videos Kultstatus, nicht zuletzt wegen Michael Jacksons ikonischer Dance Moves. Mit seinem Album „Thriller“ wird MJ vollends zum internationalen Superstar, beherrscht wochen- und monatelang die Charts und ist auf dem Gipfel des Erfolgs angekommen. „Thriller“ bricht unzählige Rekorde und erhält etliche Auszeichnungen, darunter mehrere MTV Video Music Awards. 1987 absolviert MJ dann seine erste Welttournee und gibt regelmäßig Konzerte vor tausenden jubelnden Fans. Der Junge aus armen Verhältnissen, geboren als Sohn eines Kranführers und aufgewachsen in einem kleinen Häuschen in der Stahlindustrie-Stadt Gary, Indiana, hat endgültig Weltruhm erlangt und ist zur Ikone der Popmusik geworden – Michael Jackson, the King of Pop.

One Night Of MJ – die größten Hits des King of Pop live auf der Bühne. In einer explosiven Tribute-Show präsentieren wir Ihnen eine authentische Performance, die das Andenken des legendären MJ ehrt.

Jetzt Tickets sichern

Die Neverland Ranch – MJs Rückzugsort

Trotz seines Ruhms verfolgen Michael Jackson seine Entbehrungen aus der Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Sein Kauf der Sycamore Valley Ranch, die er – nach dem Spielort von Peter Pan – in Neverland Ranch umbenennt, wird oft als der Versuch angesehen, seine Kindheit nachzuholen. Michael errichtet unter anderem einen Vergnügungspark mit mehreren Fahrattraktionen auf dem Gelände, gründet einen Privatzoo und hält sich jahrelang einen Schimpansen als Haustier.

Jeden Monat lädt MJ kranke oder aus armen Familien stammende Kinder auf die Neverland Ranch ein, wo sie kostenlos die Attraktionen nutzen dürfen. Dies sollte im Laufe der Jahre allerdings ein schlechtes Licht auf den Sänger werfen. Denn in den Jahren 1993 und 2003 werden jeweils Vorwürfe wegen Kindesmissbrauchs gegen Michael Jackson erhoben – für die Medien ein gefundenes Fressen. Im zweiten Fall wird er während der Verhandlung (2005) in allen Anklagepunkten für „nicht schuldig“ befunden – im selben Jahr verlässt er die Neverland Ranch für immer. Zehn Jahre nach seinem Tod erscheint die Dokumentation „Leaving Neverland“, in der die Vorwürfe erneut zum öffentlichen Thema werden.

Der Philantrop – Michael Jacksons Engagement für eine bessere Welt

Im Laufe seiner Karriere hat Michael Jackson nicht nur mit großartiger Musik und herausragenden Tanzschritten beeindruckt, sondern sich auch für viele gute Zwecke engagiert. So gründete er beispielsweise im Jahr 1992 die „Heal the World Foundation“, um weltweit die Lebensbedingungen von Kindern zu verbessern. Benannt wurde die Stiftung nach seinem Song „Heal The World“, dessen Einnahmen zu großen Teilen in weitere wohltätige Projekte flossen. Bereits sieben Jahre zuvor hatte Michael Jackson die Hymne „We Are The World“ veröffentlicht, die er zusammen mit Lionel Richie geschrieben und mit dem Ensemble „USA for Africa“ gesungen hat – über 45 Künstler, darunter Stevie Wonder, Bruce Springsteen, Cyndi Lauper und Diana Ross, hatten daran mitgewirkt. Insgesamt sind durch den Song über 63 Millionen Dollar für humanitäre Hilfe gesammelt worden. Gesicherte Angaben darüber, wie viel Michael Jackson im Laufe seines Lebens für den guten Zweck gespendet hat, gibt es zwar nicht, oft wird aber von über 300 Millionen Dollar gesprochen.

Seine Rolle als Vater

Michael Jackson war zweimal verheiratet – von 1994 bis 1996 mit Lisa Marie Presley, der Tochter von Priscilla und Elvis Presley, und von 1997 bis 1999 mit Debbie Rowe. Doch seine wichtigste Rolle fand er erst spät: die des Vaters. Debbie Row brachte seinen Sohn „Prince“ Michael Joseph Jackson und seine Tochter Paris Michael Katherine Jackson zur Welt. Im Jahr 2002 folgte das dritte Kind, sein Sohn „Blanket“ Prince Michael Jackson II. – die Mutter ist nicht bekannt.

Abseits des Rampenlichts versuchte Michael, seinen Kindern die Normalität und Anonymität zu schenken, die er selbst nicht erlebt hatte. Die berühmten Masken, die sie in der Öffentlichkeit trugen, sollten sie davor schützen, überall wiedererkannt zu werden. Nach seinem Tod ging das Sorgerecht für alle drei Kinder, das er zuvor selbst hatte, auf seine Mutter Katherine Jackson über.

Das Ende einer Ära – Michael Jacksons Tod

Im Juni 2009 verkünden die Medien die Schreckensnachricht über Michael Jackson Tod, die nicht nur seine Fans schockiert. Der King of Pop, der sich durch seine Musik unsterblich gemacht hat, lebt nicht mehr. Gestorben ist der Sänger am 25. Juni 2009 in seiner Villa in Los Angeles an einer relativen Überdosis des Narkosemittels Propofol, das ihm wegen Schlaflosigkeit verschrieben wurde.

Michael Jackson ist nicht mehr da – was von ihm bleibt, ist ein imposantes musikalisches Lebenswerk, das Generationen von Menschen bis heute bewegt und begeistert. Seine zahlreichen inspirierenden Lieder bewahren sein innovatives künstlerisches Schaffen und bündeln die Essenz eines absoluten Ausnahmekünstlers.

Michael Jackson lebt weiter – Biografie im Kino und Tribute-Show „One Night Of MJ“

Michael Jackson ist eine wahre Musiklegende und ein Phänomen, das auch nach seinem Tod fortbesteht. Die Biografie „Michael“ erzählt ab April 2026 seine Geschichte im Kino – seine Musik erleben Sie live auf der Bühne: Die Michael Jackson Tribute-Show „One Night of MJ“ feiert in einer spektakulären Show einen Jahrhundert-Sänger und präsentiert Michael Jacksons größte Hits in beeindruckend authentischen Performances – so nah am Original, dass Sie das Gefühl haben, den echten King of Pop persönlich vor sich zu sehen. Mit dabei ist auch Jennifer Batten, die fast zehn Jahre lang als Gitarristin neben MJ auf der Bühne stand.

Feiern Sie mit uns eine Hommage an Michael Jackson – sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für „One Night of MJ“ und seien Sie Teil eines unvergesslichen Spektakels!

Jetzt Tickets sichern


Tribute-Show „One Night Of MJ” – Tourdaten 2026/2027

content

Weiterlesen

Freddie Mercury lebt – „Forever Queen“ begeisterten mit ihrer Show

Holsteinischer Curier, Neumünster 20.03.2023:

Theater in der Stadthalle Neumünster

Queen und Freddie Mercury sind Legenden der Rockmusik. Die Show „Forever Queen – The Ultimate Tribute“ war vor 370 Besuchern in der Stadthalle Neumünster eine begeisternde Hommage.

Sie sind eine Legende der Rockmusik und erleben seit einiger Zeit ein Revival. Am Sonntagabend war die Show „Forever Queen – The Ultimate Tribute“ zu Gast im Theater der Stadthalle Neumünster.

Rund 370 Besucher wollten sich von den unsterblichen Hits der britischen Band Queen und einer Illusion der Musiker rund um die Ikone Freddie Mercury verzaubern lassen.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

 

„Rock the Circus“ begeistert Beverungen

Westfalen-Blatt

Am 17.03.23

500 Besucher in der Stadthalle erleben Musik für die Augen

16 Artistinnen und Artisten sowie sechs Musikerinnen und Musiker haben für ein echtes Feuerwerk an mitreißenden Sensationen gesorgt. Mit stehenden Ovationen wurde das 22-köpfige Ensemble enthusiastisch gefeiert.

In einer Minimanege, die aussah wie ein Zimmertrampolin, nur mit einer betonharten Oberfläche, fuhren die Rollschuhkünstler Viacheslav Liubivets und Olena Olnieva im Höchsttempo im Kreis. Was anderes ließ die kleine Bühne auch gar nicht zu. Dabei wirbelte Liubivets seine Partnerin waghalsig durch die Luft. Man wollte sich gar nicht vorstellen, was passieren könnte, wenn Viacheslav Liubivets aus dem Ring stürzen würde. Aber es ist wieder mal alles gut gegangen. Wie sie dabei das Schwindelgefühl unterdrücken, ist ihr Geheimnis.

Bild von Kulturgemeinschaft veröffentlicht auf westfalen-blatt.de am 17.03.2023.

 

 

AMAZING SHADOWS BEI DER BEATRICE EGLI SHOW

Unsere Schatten haben gemeinsam mit Beatrice Egli performt

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Die Beatrice Egli Show läuft erstmals Samstagabend in der ARD und unsere AMAZING SHADOWS sind dabei! Das ukrainische Shadow Theater Delight performt für die charmante Schlagersängerin und hat dafür eine exklusive Performance einstudiert. Das Ergebnis und die ganze Show kommt am 15.04.23 um 20.15 Uhr in der ARD und kann anschließend auch über die ARD-Mediathek geschaut werden.

Herzlichen Dank an Beatrice Egli und das gesamte Team, für diese tolle Show!

„The World Of Musicals“: Der Abend lebt von Überraschungen

Die Rheinpfalz

Am 09.01.2023

Das Gewand der Sängerin scheint aus Mystik gewebt. Plötzlich legt sich Bedrohung über sie. Als das Phantom seine Stimme erhebt, entsteht ein Duett voller Leidenschaft. Das war nur eine von vielen Szenen, die die zwölf Darsteller von „The World Of Musicals“ am Sonntag in die Zweibrücker Festhalle brachten.

Man braucht nicht viel, um sich in dieses Universum fallen zu lassen. Denn es ist so vielfältig, dass sich jeder ein Stück davon mit nach Hause nehmen kann…

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Text von Patrick Göbel und Bilder von Thomas Fuessler veröffentlicht auf rheinpfalz.de am 09.01.2023.

Dance Masters wecken mit irischen Tänzen Leidenschaft beim Publikum

Neu-Ulmer Zeitung

Am 23.01.23

Das Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Haus ist mäßig besetzt, doch der Funke springt aufs Publikum über. Im Mittelpunkt: ein besonderer Tanz und eine Liebesgeschichte.

Bestens ausgebildete, zum Teil hoch prämierte Tänzer und Tänzerinnen, mal rassige und mal geschmeidige Auftritte, dazu typisch irische Musik, und alles live: Die Dance Masters – Best of Irish Dance kamen am Sonntagabend beim Publikum im nur recht mäßig besetzten großen Saal des Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Hauses hervorragend an. Es war eine bunte, abwechslungsreiche Show, die den Gästen den irischen Spirit näherbrachte.

Bei dem Auftritt wird letztlich die Geschichte des irischen Stepptanzes erzählt, und zwar auf tänzerische und musikalische Weise, aber auch von einer Stimme im Hintergrund. Fürs Publikum wird das ganz spannend durch die wunderbar eingeflochtene Liebesgeschichte zwischen Patrick und Kate, wobei Patricks Werben um die schöne Frau lange Zeit vergeblich ist. Die sieben Tänzerinnen und fünf Tänzer traten immer wieder in wechselnden Formationen auf: mal solo, dann zu zweit oder auch alle zusammen. Dann war Leben auf der Bühne, vor allem, wenn die Schuhsohlen beim Steppen den Boden traktierten und das Klacken einem Maschinengewehrfeuer ähnelte. Immer wieder wechselten die Tänzerinnen und Tänzer ihre Kostüme, womit sie auch etwas den Wandel in der etwa 250 Jahre währenden Geschichte des Stepptanzes zum Ausdruck brachten, und immer wieder glänzten sie mit ihren Auftritten.

Leidenschaft im Publikum: Dance Masters – Best of Irish Dance in Neu-Ulm

In den Umkleidepausen kamen die Musiker Barry Tierney, der Singer-Songwriter mit seiner für irische Songs typischen kräftigen Stimme, die kanadische und schon lange in Irland lebende Geigerin Andrée Makula und Multiinstrumentalist Matthew Hurrell O`Connor zu ihrem Recht. Und sie boten irische Musik in Reinkultur, wie man sie zum Beispiel von den berühmten Dubliners kennt und liebt. Ein absolute Harmonie und unbändige Lebenslust ausstrahlendes Trio, dem das immer wieder mitklatschende Publikum nicht entkam. Live gespielt und einerseits ein wunderbarer Gegenpol zu den Tänzen auf der Bühne, andererseits die absolut passende Ergänzung. Ohne die echten irischen Weisen, zu denen Klassiker wie „Dirty Old Town“ oder „Whisky in the Jar“ gehörten, hätte die Show einiges an ihrer Wirkung verloren.

Die aber war absolut gegeben, denn die zum Großteil noch sehr jungen Tänzerinnen und Tänzer zeigten die Schönheit verschiedener Tanzformen, wobei das Steppen im Vordergrund stand. Dass die Liebesaffäre zwischen Patrick und Kate einen guten Ausgang nahm, entlockte vor allem der einen oder anderen Frau im Publikum ein hörbares Aufatmen oder Ausdrücke der Freude. Zuvor hatte es aber auf der Bühne auch tänzerische Auseinandersetzungen gegeben, da wurde es zwischendrin einmal richtig heftig. Denn mit dem Tanz werden Gefühle ausgedrückt, und nicht nur immer die schönen, die wohligen. Doch letztlich überwogen die harmonischen, rhythmischen Bewegungen, bei denen die Akteure auf der Bühne mitunter zu verschmelzen schienen. Um dem Publikum das Steppen noch realistischer zu demonstrieren, wurden Szenen immer mal wieder auf einer großen Leinwand im hinteren Teil der Bühne gezeigt. Dies unterstrich die Faszination dieses Tanzes, in dem so viel Leidenschaft liegt, die auch aufs Publikum übertragen wurde.

Text und Bilder veröffentlicht von Stefan Kümmritz in der Neu-Ulmer Zeitung vom 23.01.2023.

Feuer im Blut und Glut in der Stimme

Allgemeine Zeitung

am 20.01.2023

Rock-Show im Uelzener Theater: Julie Mayaya begeistert als Tina Turner

Uelzen – „Wow! Was für eine Stimme!“ Die junge Frau aus der fünften Reihe ist immer noch total begeistert. Ihre Begleiterin ergänzt: „Mit geschlossenen Augen hört sie sich wie echt an.“ Die Rede ist von Julie Mayaya, die am Mittwochabend im Theater an der Ilmenau in Uelzen die Rolle der Tina Turner in der Show „Tina – The Rock Legend“ singt und spielt. Nein, sie spielt nicht nur die Turner, sie ist es in dieser über zweistündigen Aufführung.

Da stimmt das Outfit und auch die Stimme ist so ausdrucksvoll wie beimOriginal, rau, zupackend, dennoch melodisch, ohrschmeichelnd. Sie stürmt – wie das Original – wie ein Wirbelwind in Stilettos über die Bühne, dreht sich, wiegt sich im Takt und Rhythmus, ergänzt mit ihrem ganzen Bewegungsablauf die Musik, mit der sie ihr Publikum im recht gut besetzten Saal schon gleich mit dem ersten Titel „River deep, Mountain high“ im Griff hat. Julie Mayaya hat Feuer im Körper und Glut in der Stimme.

Nicht minder bewundernswert sind die vier Tänzerinnen, die wahre Hingucker sind: Erstklassig die Choreografie; ballettreif strecken sie sich und ihre Beine, hüpfen, tanzen, sind ständig in Bewegung.

Es sind die alten und neuen Hits, die Julie Mayaya als Tina Turner singt – „Private Dancer“ ist dabei, „We don’t need another hero“ und das großartige Duett „Cose della vita“, das sie einst mit Eros Ramazotti sang. Diesmal ist Daniel Splitt, der in der Bühnen- Band für die schrille Gitarre zuständig ist, ihr Gesangspartner. Nun gut, das Original erreicht er nicht, auch nicht im zweiten Teil des Abends, als er Bryan Adams darstellt, der 1984 mit der Turner „It’s only love“ sang. Aber Mayayas Stimme und die zwar laute, aber in allen Passagen stimmige Begleitung durch die Band – allen voran Paul Griesbach am Saxophon – stehen ohnehin im Vordergrund.

Zwischen den einzelnen Titeln erzählt Niels Bartels aus dem wechselvollen Leben der 1939 in Nutbush (Tennessee) geborenen Anna Mae Bullock. Als sie 16 Jahre jung war, lernte sie in einem Club in St. Louis den acht Jahre älteren Ike Turner kennen, der mit seinen „Kings of Rhythm“ damals schon ein Begriff in der R&B-Szene war. Wie es mit Tina weiterging – der Moderator Niels Bartels erzählt es anhand der Musik- Blöcke und zeichnet damit das Bild von Tina Turner als wahrem Stehauffrauchen.

„Wollt ihr Rock’n’Roll?“ fragt Julie Mayaya das Publikum. Natürlich will es. „Honky Tonk Woman“ reißt die Zuschauer von den Stühlen und sie bleiben stehen, denn es folgt der Riesenhit „Simply the Best“, mit dem deutlich gemacht wird: Sie ist die Beste. Als Zugabe gibt es zu Standing Ovations die Reminiszenz an ihren Geburtsort: „Nutbush“.

 

Text und Bilder von Folkert Frels veröffentlicht in der AZ vom 20.01.2023.

Tina-Double mit echter Stimmgewalt

Südwest Presse

Am 31.01.2023

Tribut Im Haller Neubau-Saal kommt Julie Mayaya der Rock-Ikone Tina Turner in vielerlei Hinsicht verblüffend nahe.

Schwäbisch Hall. Wenn Tina Turner mit rauer Stimme „Proud Mary“ oder „Private Dancer“ sang, lagen ihr die Fans zu Füßen. Im vollbesetzten Neubau-Saal war zu erleben, dass das noch immer so geschehen kann, selbst wenn da eine ganz andere Person auf der Bühne steht. 2009 hatte sich die echte Tina Turner endgültig von ihrem Publikum verabschiedet. Seither boomen Shows wie „Tina – The Ultimate Tribute“ der Reset Productions aus Gera, die am Samstag in Hall gastierte.

Perückenmähne und Pony-Step Eine optische Ähnlichkeit der Kopien mit dem Original ist kein Problem mehr, seit Turner im Februar 2022 vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe mit ihrer Klage gegen einen Konzertveranstalter scheiterte. Dessen TinaDouble konnte auf Plakaten den Eindruck erwecken, der Superstar trete persönlich auf.

Die „Haller Tina“ weist immerhin die ikonische Silhouette ihres Vorbilds auf und hat sich zudem tief in dessen Persönlichkeit eingearbeitet: Sie zeigt die zackige Bewegung, mit der sie die zottelige Perückenmähne schüttelt, die trotzig geschürzten Lippen, den berühmten Pony-Step, den sogar Mick Jagger kopierte, mit breitem Südstaaten-Akzent und in hautengen Glitzerklamotten. Nur die Stimme kann sich Julie Mayaya nicht abgeguckt haben. Die ist der 37-jährigen Rumänin mit kongolesischen Wurzeln tatsächlich gegeben und hat sie 2012 in ihrer Heimat zur ersten weiblichen Siegerin der Casting-Show „The Voice“ gemacht.

Spätestens beim Megahit „Nutbush City Limits“, den mindestens eine Fan-Generation zu Vergleichszwecken im Ohr hat, wird deutlich, wie verblüffend nahe Mayaya Turner kommen kann.

„Tina-Julie“ hat Weggefährten mitgebracht. Auch ihren gewalttätigen Ex-Ehemann Ike Turner (Rushand Chambers), mit dem sie zwar im Duett singt, ihm aber – Absicht oder nicht? – physisch nie zu nahe kommt. Der deutsche Sänger Daniel Splitt assistiert ihr als Eros Ramazzotti und Bryan Adams. Moderator Niels Bartels erzählt zwischendrin die Lebensgeschichte der 1939 als Anna Mae Bullock geborenen Tina Turner, verrät dabei allerdings für viele wohl nichts wirklich Neues.

Zwei Stunden und acht Kostümwechsel lang liefern Mayaya, ihre Band und sechs Tänzerinnen unter vollem Körpereinsatz eine mitreißende Show ab. Die Zuschauer verharren klappsesselbedingt weitgehend unbeweglich. Erst zum Schluss, bei „Simply The Best“, springen praktisch alle auf, und die erste Reihe nutzt den knappen Platz vor der Bühne zum gepflegten Abrocken. Der eine oder andere dürfte sich heimlich wünschen, die braven Sitzreihen würden anlässlich solch bewegender Konzerte vorübergehend aus dem Neubau-Saal verbannt – ganz im Sinne des Tina-Hits und Untertitels dieser Show: Break every rule.

 

Text und Bilder von Beatrice Schnelle veröffentlicht in der Südwest Presse vom 31.01.2023.

Fulda im Saturday-Night-Fieber

Fuldaer Zeitung

vom 01.11.2021

Mit vielen Bee-Gees Klassikern begeisterten am Freitagabend The Italian Bee Gees – Davide, Walter und Pasquale Egiziano – ihre 1300 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Esperantohalle Fulda.

Bereits mit dem ersten Song „Massachusetts“ gewährten die Musiker dem Publikum einen Einblick in die 60er Jahre. Kostüme, Videos, auf denen die Bee Gees zu sehen waren, sowie eine Diskokugel sollten für 60er- und 70er-Jahre-Flair sorgen.

Spätestens beim weltbekannten Klassiker „To Love Somebody “ zogen die Musiker die Zuschauer gefühlvoll in ihren Bann. Den Zeitzeugen stand die Begeisterung darüber buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Besonders fetzig wurde der Abend bei den Songs „Night Fever“ und „Stayin Alive“. „Wir nannten das Musical ,Massachusetts‘, weil es das Hochzeitslied unserer Eltern war“, teilten die Egiziano -Brüder zudem mit.

Ehrengäste des Musicals waren Vince Melouney und der Keyboarder Blue Weaver, die zwischenzeitlich zum originalen Bee-Gees-Team gehörten. Ihnen galt extra starker Applaus. Der Song „How Deep Is Your Love“ verkörperte dabei ihre tiefe Verbundenheit und Sehnsucht. Tourleiter Frank Wald betonte: „Selbstverständlich ist es von großer Bedeutung, echte Bee Gees dabei zu haben.“

Text veröffentlicht von Sanja Winhold, Bild von Sabine Abel in der Fuldaer Zeitung Zeitung vom 01.11.2021.

Den kompletten Bericht lesen Sie hier.